SushiWorkshop
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Sushi (寿司) ist das
japanische Traditionsgericht, das hauptsächlich aus warmen gesäuertem
Rundkornreis, überwiegend rohem Fisch
und Nori (Seetang) besteht. Das Sushi wird in mundgroße Stücken optisch
kunstvoll angerichtet. Je nach
Sushi-Art gibt es
Variationen mit Gemüse, Ei und vielem anderen mehr. Der gekochte Reis wird mit
einem Fächer (Uchiwa) auf Körpertemperatur
heruntergekühlt und einer Würzmischung (Sushi-Zu) aus Reisessig, Salz und Zucker
(in der Neuzeit auch
Mirin) versetzt
und erhält damit einen sushi-typischen, leicht süß-sauren Geschmack. Als Beilage
zu Sushi dienen Wasabi (grüner Meerrettich),
Sojasauce als Würzmittel und Gari (süß-sauer eingelegter
Ingwer)
gereicht. Der Ingwer neutralisiert den Geschmack
zwischen
den verschiedenen Sushihäppchen und wirkt nebenbei auch noch
verdauungsfördernd.
Wie
isst man Sushi ?
Es gibt keine festen Richtlinien in welcher Reihenfolge die verschiedenen Sushis
verzehrt werden,
jedoch sollte man mit
den Noriblättern gewickelten Stückchen beginnen, da die
Blätter nicht lange knusprig bleiben,
wenn sie mit dem feuchten
Reis in Kontakt gekommen sind.
Darauf achten sollte man auch das man bei Nigiri-Zushi nicht den Reisballen
sondern
den Fischbelag (tane) in die Sojasoße tunkt.
Weniger ist hier mehr als viel. Den der Geschmack des Fisches soll erhalten
bleiben und nicht von der Sojasoße das Sushiaroma
überdecken. Neben Soja (shoyu) gehört auch noch japanischer
Meerrettich (wasabi) und eingelegter Ingwer (gari) zu Sushi dazu.
Etwas Wasabi wird in die Sojasoße gerührt. Den eingelegten
Ingwer ist man nach
jedem Sushi, um den Geschmack zu neutralisieren,
bevor man die nächste Sorte genießt.
Sushi ist auch als Fingerfood bekannt und wird vom Japaner ohnehin mit den
Fingern gegessen. Wichtig hier ist nur das man
Sushi nicht mit
Messer und Gabel ist. Auch sollte man immer das ganze Stück in den Mund nehmen
und nicht abbeißen oder
die hälfte essen.
Es kann sonst passieren das das ganze dann auseinanderfällt. Ausnahmen sind
Futo-Maki (Dicke Rolle),
Temaki-Zushi, Chirashi-Zushi und Mushi-Zushi.
Wie benutzt man die Stäbchen ?
Bier
Neben grünem Tee passt auch gut japanisches Bier (z.B. Asahi o. Kirin). In
Japan ist es das beliebteste Getränk
zum Sushi. Natürlich passen auch die deutschen Biere (Pils) gut dazu.
Sake
Sake - japanischer Reiswein wird aus fermentierten Reis, Hefe und Wasser
hergestellt und hat einen Alkoholgehalt
von ca. 15-20 %. In Japan gibt es über 2700 Sakebrauereien. Sake gibt es in
verschiedenen Abstufungen von lieblich
bis trocken. Man unterscheidet von 4 verschiedenen Arten: Futsu-Shu,
Honjozo-Shu, Ginjo-Shu und Daiginjo-Shu.
Futsu-Shu ist die Standart-Qualität die ungefähr 80% des hergestellten Sake ausmacht.
Honjozo-Shu ist eine gute Qualität mit der die Reiskörner beim Polieren 30 % ihres Volumen verlieren.
Ginjo-Shu ist eine sehr gute Qualität. Hier verlieren die Reiskörner beim Polieren 40 % ihres Volumens.
Daiginjo-Shu ist auch eine sehr gute Qualität bei der die Reiskörner 50% ihres
Volumens verlieren.
Sake wird entweder gekühlt (6-10°C), ungekühlt (Zimmertemperatur) oder auch
erwärmt (bis zu 40°C) serviert.
Natürlich in jeder Sushi-Bar erhältlich ist Sake - japanischer Reiswein. Sake wird hergestellt aus fermentierten Reis, Malz und Wasser und ist zum Sushi in verschiedenen Abstufungen von lieblich bis trocken zu erhalten. Auch der Alkoholgehalt schwankt zwischen 16 % bis fast 20 %. Es ist üblich, den Sake zum Sushi Mahl auf ca. 30 Grad Celsius zu erwärmen. Die Wärme verstärkt die Wirkung des Alkohols und so kann bei mehrmaligem Nachschenken ein gemeinsames Sushi-Essen mit warmem Reiswein eine sehr lustige Angelegenheit werden.
Allerdings sind beim Genuss von Sake folgende gesellschaftliche Regeln zu beachten:
Champagner zum Sushi
Für den gehobenen Anspruch sei ein Sushi Snack mit Champagner empfohlen.
Keineswegs dekadent, sondern eine ausgezeichnete Wahl, wenn das Sushi als Vorspeise oder Apetitthäppchen gereicht wird und der Champagner als traditioneller Aperitif angesehen wird.
Geschmacklich auf jeden Fall eine Bereicherung. Verzichten sollte man in dieser Kombination allerdings auf den Wasabi und womöglich auch auf den Ingwer, da das Prickeln des Champagners zwischen den verschiedenen Stückchen Sushi dem verwöhnten Gaumen Anregung und Genuss in vollen Zügen bietet.
Sushi sind sehr nährstoffreiche und gesunde Häppchen. Es ist eine ausgewogene, kalorienarme,
reich an Proteine und leicht
bekömmliche Mahlzeit. Sushi ist fettarm, eiweißreich und enthält Mineralien,
Vitamine und wertvolle ungesättigte Fettsäuren
die vorbeugend gegen Schlaganfällen und Herzinfarkten sein können.
Sushi ist wegen der verwendeten Meeresalgen besonders
jodhaltig. Nori ist reich
an Proteinen und Vitamin A, B1 und B2.
Sushi-Reis hat ein weiteren Vorteil da er recht langsam
Verdaut wird, hält das Sättigungsgefühl
wesentlich langer an als bei unserem Brot oder Kartoffeln. Reis entzieht dem Körper
Cholesterin und senkt den
Blutdruck. Ausserdem ist er reich an Vitamin B1,
B2, B6 und E. Dazu kommen noch Niacin,
Magnesium und Mangan und viele weitere
Mineralstoffe. Die im Reis enthaltenen Proteaseninhibitoren haben eine vor Krebs
schützende Wirkung.
Sushi ist, um es in einem Wort zu sagen, Gesundheitskost.
Woran erkennt man frischen Fisch ?
Grundvoraussetzung für gute Sushis ist, das der Fisch
absolut frisch sein muss. Am besten frisch gefangen.
So erkennen Sie die Frische von Fischen:
Augen prall, klar und glänzend.
Kiemen je nach Art leuchtend hell- oder dunkelrot , fest anliegend.
Schleimhaut nicht schmierig muss durchsichtig sein.
Fleisch ist elastisch, gibt auf Druck nach, kehrt dann in die Ausgangslage zurück.
Geruch muss relativ neutral sein. Fischgeruch deutet auf lange Lagerung.